Remembering GEORGIA WHITE

Ein Abend der sich dem Leben und der Musik von Georgia White, einer der Pionierinnen des Blues und der Plattenindustrie, widmet.

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Natascha Flamisch (voc & conference), Joe Pinkl (piano) und Mario Machacek (git), gehen zurück in die 30iger Jahre als die ersten Blues Sängerinnen als Pionierinnen der Plattenindustrie maßgeblich daran beteiligt waren, dass der Blues immer mehr an Popularität gewann:

Wir schreiben das Jahr 1936. Eine schwarze, junge amerikanische Sängerin namens Georgia White steht seit einigen Jahren immer wieder im Plattenstudio und wird im nächsten Jahrzehnt über 100 Lieder auf diese sogenannten „Schallplatten“ pressen.

Georgia White ist eine herausragende Pianistin, Sängerin und Texterin. Da es ihr aus politischen Gründen verboten ist, als schwarze Frau ihre Meinung kund zu tun, verpackt sie vieles eindeutig zweideutig und sagt somit ganz genau das was sie will. Außerdem hat sie hat ein unglaubliches Talent, Songs Leben, Schliff und Groove einzuhauchen.

D5A897 GEORGIA WHITE (1903-c 1980) US Blues singer

In den Anfangsjahren der Plattenindustrie, in den 1920iger und 30iger Jahren waren es vor allem Frauen wie Memphis Minnie, Ma Rainey, Bessie Smith, Merline Johnson, Lil Johnson und Georgia White, die Blues auf Platten aufgenommen haben.

All diese Frauen, denen oft weder eine Geburtsurkunde, viele Fotos oder Biografien vergönnt waren, hinterlassen ein mächtiges Erbe.

Der Blues in seinen Anfängen erzählt über das damalige Leben der afroamerikanischen Musiker: ihre Leiden, ihre Lieben, ihre unbändige Lebensfreude, herausragendes Talent und von ihrem ungebrochenen Spirit. Vor all dem kann man sich nur in tiefstem Respekt verneigen.

Natascha Flamisch hat sich an die Spuren von Georgia White geheftet, Ereignisse der Weltpolitik, Technik und Musikgeschichte recherchiert und mit dem Leben von Georgia White verbunden.
Plötzlich werden zuerst bedeutungslos erscheinende Worte zu einer deutlichen Botschaft, Gefühle nachvollziehbar und das Leben dieser wunderbaren Sängerin wird durch ihre Musik wieder lebendig. Und wie!

An diesem Abend mit uns erwartet Sie eine aufregende Reise in die Vergangenheit, voller überraschender Geschichten, wunderschöner Melodien, stampfenden Grooves, Sex, Drugs and the real Birth Of Rock ’n‘ Roll.


Special thanks to Johnny Parth
von Natascha Flamisch

Vor gut zwanzig Jahren habe ich in einem Kinofilm drei Sätze von einem Blues Song gehört, der mich nie wieder losgelassen hat: „The Blues Aint Nothing But A Woman Crying For A Man“.

Als ich im Rahmen meines Musikerlebens eines Tages in Wien die Bekanntschaft von Johnny Parth gemacht habe, wusste er sofort, um welchen Song es sind handelt. Er war ein wandelndes Lexikon! Eines Tages drückte er mir zu meiner Freude großzügig eine CD mit diesem Song in die Hand. So hat Georgia White zu mir gefunden.

Ich wusste damals nicht, wer Johnny Parth war und ich hatte keine Ahnung um die große Bedeutung seines Verlages „Document Records“ für den Blues.

Heute, so viele Jahre später, denke ich an diese Begegnung die im ersten Moment beinahe ohne Spuren verlief.

DECCA RACE RECORDS hat Georgia White damals verlegt, die Österreichische Plattenfirma DOCUMENT RECORDS, gegründet von Johnny Parth, hat die Aufnahmen von ihr und unzähligen anderen Bluesladies und Bluesmen chronologisch geordnet, bearbeitet und neu herausgebracht.

Vielen Dank, Johnny Parth, für Dein großes Geschenk an mich.

Wir bedanken uns für das überwältigende Feedback zu unserem ersten Auftritt!

„Nati, das passt super zu Dir“ (Erik Trauner | Österreichische Blues Legende)
„Deine Powerstimme mit Joe´s Groove = einmalig“ (Theresia D. | Eventmanagerin)
„Wahnsinnsstimme von Natascha Flamisch“ (Christine T.)
„Bravo…!“ (Sissi Simon | BlueSimon)
„Stark…!“ (Rachel Z.)
„Danke, dass du die emotionalen, weisen, starken Frauen des Blues ehrst. Du bist eine von ihnen….“ (Helmut N.)
„Hin- und mitreißend…“ (Edith S.)
„Hat Atmosphäre und die Stimme ist sensationell!“ (Helmut P.
„Liebe Nati, Du warst Killer! Ich war total geflasht!“ (Hermann P.)
„Sehr reife Performance“ (Eugen P.)